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10. September 2008

Someday’s Dreamers: Summer Skies

魔法遣いに大切なこと ~夏のソラ~ / Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto: Natsu no Sora.
Auf Englisch unter dem Namen Someday’s Dreamer: Summer Skies (direkt übersetzt müsste es jedoch Things That Are Precious To a Mage heißen. Laut Wikipedia.) hat dieser Slice of Life-Anime nicht nur durch sein Fantasy/Daily Life-Setting seine Aufmerksamkeit gewonnen sondern vorallem auch durch seine Animation.

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Etwas gewöhnungsbedürftig sind diese fotorealistischen Bilder dieses Animes. Es gibt durchaus Stellen, in denen diese Technik wirklich schöne Szenen darbieten, aber hier und da erscheint dieser Mix aus Fotografie und Computergrafik zu überzogen, zumal ich sowieso kein Freund von extremen Computeranimationen in Animes bin (gutes Beispiel wäre da z.B. Karas, was mir mit gezeichneten Kampfszenen – obwohl es dann wahrscheinlich nicht so flüssig und detailiert aussehen würde – besser gefallen hätte).

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Die fotorealistisch animierten Hintergründe der Szenen und die doch recht einfach gezeichneten Charaktäre davor haben manchmal einen sehr starken Kontrast auf Grund der verschiedenen Lichtverhältnisse oder der Menge an Details, was vielen wohl nicht gefallen wird.
Beim Schauen hatte ich mich teilweise nicht das Gefühl, da wirklich ein Anime vor mir zu haben. Es sieht mehr danach aus, als ob das Animationsteam Bilder von leeren Gegenden geschossen hat, die sie für ihre Arbeit benötigten und dann darauf die Charaktäre gezeichnet haben; vielleicht noch ein paar Filter über das Foto gehauen, damit es nicht zu eindeutig ist.

Ich muss aber sagen, dass mir die Animation nach etwa 15 Minuten gewöhnungszeit sehr gefallen hat. Es ist halt mal was Anderes und die Statik, die die Szenen durch die fotoähnlichen Hintergründe erzeugen, passen gut zu der Ruhe und Gelassenheit, mit der die Handlung langsam (typisch für Slice of Life) vorrangetrieben wird. Den gezeichnete Teil des Animes gefällt mir persönlich nicht so, muss ich sagen. Besonders die Gesichter sehen nicht so gut aus, der Stil dazu erinnert mich etwas an ältere Animes oder so richtigen Kinder-Animes für 6jährige oder so, keine Ahnung.. mag den einfach net. :P

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Fantasy meets Daily Life

So könnte man sich das Setting von Natsu no Sora vorstellen. Es geht um Suzuki Sora, ein 16 Jahre altes Mädchen, was die Veranlagung Magie zu benutzen, besitzt. Deswegen wird sie nach Tokyo zum Ministerium für Magie geschickt, um sich dort ihre Lizenz als Magierin zu hohlen.
Magie ist nämlich eine altbekannte Fähigkeit, welche manchen Menschen – erblich bedingt – gegeben ist. Das Ministerium kontrolliert zum einen die Benutzung von Magie, bildet junge Menschen darin aus und nimmt auch Aufträge entgegen, die Magie benötigen.

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Die Geschichte entwickelt sich also um Sora und ihrer Ausbildung zur staatlich registrierten Magierin und alles, was ihr dabei so passiert. Es ist, wie mehrmals bereits erwähnt, ein Slice of Life-Anime und beleuchtet Dinge, die einem in einer Ausbildung zu irgendwas begegnen können und wie Sora eben damit umgeht; daraus lernt oder wie andere aus Soras Handlungen lernen.

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Häufig sind es Gefühle wie Liebe, Einsamkeit, Enttäuschung oder Trauer – was es eben im Leben so gibt – mit denen Sora es zu tun hat, meistens indirekt, etwa durch einen Kunden oder bei ihren Freunden, aber trotzdem muss sie sich damit auseinandersetzen.

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Natsu No Sora ist für einen Slice of Life (wie mich) durchaus unterhaltsam, wenn einem der Animationsstil- und die Technik nicht stören. Einige Schwächen sind mir bei den 3 Episoden, die ich bisjetzt gesehen habe, noch aufgefallen. Einigen Charaktären fehlt eine gewisse Tiefgründigkeit, man weiß ihre Bedeutung in Soras Leben nicht so recht. Sie haben ihren ersten Auftritt auch erst in der zweiten Episode, wo sie auch direkt eingeführt wurden, ohne irgendwelchen Hintergrund. Ledeglich die Namen wurden gesagt, mehr wurde auf ihnen nicht eingegangen.

Ich hoffe sie entwickeln sich später noch zu vielfältigeren Rollen.

 
Übrigens, von der Atmosphäre her ähnelt die Show etwas dem ebenfalls aus dem Slice of Life-Genre angesiedeltem Anime Aria The Animation. Es widmet sich ebenfalls den Herausforderungen des Heranwachsens und besitzt auch die gleiche entspannte und ruhige Art.



 
 

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 10. September 2008 um 22:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter Reviews abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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